Anlieferung von Erdmaterialien

Zur Rekultivierung des Tonanbaugebietes nimmt die KWG Erdmaterialien an, die bei regionalen Baumaßnahmen und Landschaftsveränderungen anfallen. Hierzu zählen beispielsweise der Erdaushub, der beim Hausbau anfällt oder bei Rohrverlegungen im Straßenbau. Aber auch gartengestalterische Maßnahmen, die zu überschüssigen Erdmaterialien führen, können in die Tongrube Nußloch eingebracht werden. Um sicherzustellen, dass diese Erdmaterialien den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und nicht die zulässigen Grenzwerte übersteigen, sind für alle in die Tongrube einzubringenden Erdmaterialien Gutachten vorzulegen. Diese Gutachten, die von Geologen erstellt werden, beinhalten eine chemische und mineralische Bodenanalyse und beschreiben die Eigenschaften und die Herkunft des Erdmaterials mit Probenahmeprotokoll (siehe download "Kriterien Erdmaterial"). Gemäß der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) können Erdstoffe im Eluat und Feststoff bis einschließlich dem Zuordnungswert Z2 in die Tongrube eingebracht werden. Bauschutt, oberer Straßenaufbruch, Grünschnitt oder sonstige Materialien, das kein Boden/Erdmaterial im Sinne der Vorschriften der LAGA sind, dürfen nicht in die Tongrube eingebaut werden. Die aktuellen Konditionen für die Annahme von Erdmaterialien entnehmen Sie bitte dem Download "Preisliste - Annahme von Erdmaterialien in der Tongrube Nußloch".

 

Kleinmengenregelung

Für die Annahme von regionalen Erdmaterialien bis 60 Tonnen besteht eine Sonderregelung. Diese Regelung soll es beispielsweise Privathaushalten und Landschaftsgärtnern ermöglichen, Erdmaterialien in der Tongrube abgeben zu können. Um den Forderungen der LAGA gerecht zu werden, kann über einen von der KWG autorisierten Dienstleister ein Container vor Ort aufgestellt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Qualität und die Herkunft des Erdmaterials nachverfolgbar sind. Die aktuellen Konditionen zu Kleinmengen entnehmen Sie bitte dem Download "Kleinmengenregelung".